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News ... in kürze

Die Monate Mai und Juni sind wieder Borrelien-Infektionsmonate --> Die Borrelien-Serologie / Antikörperdiagnostik ist die Basisdiagnostik für die Frage, ob eine -Infektion mit Borrelien vorliegen könnte.

Neue COVID-19-Virusvarianten wie Delta (B.1.617.2) u.a. VOC wie Omikron mit den Haupt-Untervarianten BA.1, BA.2 (und weiteren Untervarianten) werden auch von unserem aktuellen SARS-CoV2-PCR-Test erfasst.

Coronavirus aktuell,  IgG- und IgA-Antikörpertestung gegen Coronavirus/ SARS-CoV-2, (Test-Update) 

 - s.u. News  -

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Labor-News

Hier erscheinen regelmäßig Informationen rund ums Labor und die Labordiagnostik.

 

 Coronavirus-SARS-CoV-2Coronavirus-SARS-CoV-2

Coronavirus SARS-CoV-2  

 Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat eine vorgesehene Vereinfachung und Verkürzung der Quarantänezeiten auf fünf Tage begrüßt.

 Immer weniger Menschen lassen sich eine erste, zweite oder dritte Impfung gegen das Coronavirus geben - auch vor dem Hintergrund einer deutlich sinkenden Inzidenz.  

Seit Mittwoch (24.11.21) gelten im Kampf gegen die Corona-Pandemie am Arbeitsplatz schärfere Regeln. Nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete sollen Zugang zu einem Betrieb bekommenDabei ist ein Antigen-Schnelltest für 24 Stunden gültig, ein PCR-Test für 48 Stunden. Ungeimpfte müssen im Zweifel selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen.

  • Infizierte müssen bislang unabhängig vom Impfstatus für zehn Tage in Isolierung. Es wird nicht mehr zwischen der Delta- und Omikron-Variante unterschieden. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist dabei nach Angaben der Landesregierung nicht mehr notwendig.
  • Infizierte können sich nach sieben Tagen mit einem PCR-Test oder einem Schnelltest bei einer Teststelle freitesten. Das Testergebnis muss zur vorzeitigen Beendigung der Isolierung dem Gesundheitsamt vorliegen.
  • Etwas strenger sind die Regeln für Beschäftigte in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen; sie müssen mindestens 48 Stunden symptomfrei sein, um sich nach sieben Tagen durch einen PCR-Test freitesten zu können. 
  • Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter fünf Jahren dürfen sich nach fünf Tagen freitesten lassen.
  • Die Maskenpflicht in den Gebäuden der Amts- und Landgerichte in Hessen sowie im Oberlandesgericht Frankfurt soll auch nach dem 2. April vorerst bestehen bleiben. Gleichzeitig werde es aber keine generellen Abstandsregeln mehr geben.

 

 

Coronavirus SARS-CoV-2

(mit Varianten) - Stand der Situation

in Deutschland:

 

z. B. gibt es in Hessen seit Beginn der Corona-Pandemie 1.815.1280 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 9.145 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit nun bei 549. (Die Zahlen beziehen sich auf die vergangenen drei Tage, da am Wochenende keine aktuellen Daten mehr übermittelt werden). Kreise mit einer Inzidenz von mehr als 350 gelten seit Dezember 2021 als "Hotspots", für die das Land verschärfte Regeln verhängen könnte. Die Hospitalisierungsrate ist rückläufig und liegt für Hessen bei aktuell 3,23.

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Hessenweit die höchsten Inzidenz-Werte haben der Kreis Kassel (1.305), gefolgt von der Stadt Kassel (776) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (751).; Frankfurt (425) weist weiter eine leicht rückläufige Inzidenz auf (Vortag 494).

  Geimpft sind in Hessen derzeit 77,6 % (17.05.2022).

 

Auch in Bayern gibt es noch neue Fälle: Bislang sind 4.816.099 Menschen positiv getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag, 17.05.22, 08:00 Uhr mit. Die  7-Tage-Inzidenz liegt bayernweit im Durchschnitt bei 514,8Die Hospitalisierungsrate ist rückläufig und liegt in Bayern bei aktuell 4,7Der Schwerpunkt der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen liegt in den Regierungsbezirken Ober- und Niederbayern sowie in Schwaben. In Unterfranken gibt es 472.864 bestätigte Corona-Fälle, Inzidenz 497,0. In Aschaffenburg (Stadt) 23.918 Fälle (384 neue Fälle in den letzten 7 Tagen: Inzidenz: 541,9).

Die aktuelle Impfquote des RKI für Bayern beträgt 74,7 % (17.05.2022).

Deutschlandweit gelten inzwischen mehr als  25.818.405 Menschen Coronavirus-infiziert.

 

Bayern hat seit Montag, 18.01.21 eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften eingeführt. Zudem wurde eine wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler beschlossen. 

Von Mo., 04.10.21 an greifen in Bayern Lockerungen bei der Maskenpflicht in Schulen. Im Unterricht müssen Schülerinnen und Schüler keinen Mund-Nase-Schutz mehr tragen. Ansonsten müssen die Schüler im Schulgebäude weiterhin Maske tragen. Ganz generell sind die Einschränkungen nicht mehr von der örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz abhängig. Auch dürfen ab 04.10. nach langer Zeit auch Clubs wieder öffnen, auch Volksfeste werden erlaubt. Diese Neuauflage der Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 29. Oktober 2021- sie muss alle vier Wochen verlängert werden.

 

Seit dem 8. November 2021 gilt für alle Rückkehrer aus Risikogebieten eine (verkürzte) Pflichtquarantäne von zehn Tagen. Sie kann verkürzt werden, wenn der oder die Betroffene "frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise" einen negativen Corona-Test vorlegen können, wie es in der Vorlage der Bundesregierung heißt. Bislang gilt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten eine Pflichtquarantäne von 14 Tagen.

Die Regelung gilt nicht für Menschen, die nur zur Durchreise nach Deutschland kommen. Sie müssen die Bundesrepublik auf dem schnellsten Weg wieder verlassen. Auch wer sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist nicht von der Quarantänepflicht betroffen. 

Die 2G-Regel im Einzelhandel ist aufgehoben. Einschränkungen für Geimpfte fallen demnach weg.

Alle Geschäfte sind ohne Quadratmeterbegrenzung geöffnet. Es gilt allerdings eine FFP2-Maskenpflicht für Kundinnen und Kunden ab 15 JahrenSeit dem 4. März 2022  gilt für Restaurants und Bars sowohl drinnen als auch draußen die 3G-Regel. Ein Mindestabstand zwischen den Tischen ist nicht mehr erforderlich, die Vorschrift wurde aufgehoben.

 

Wer nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet einreisen möchte, muss sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anmelden. Dies kann frühestens drei Tage vor der Einreise geschehen. Wer seine Angaben in dem Portal eingibt, erhält eine Bestätigung, die er bei einer Kontrolle (etwa am Flughafen durch die Bundespolizei) oder an einem Grenzübergang vorzeigen muss. Zusätzlich wird automatisch das zuständige Gesundheitsamt informiert, falls eine Quarantänepflicht vorliegt. Die neue Web-Anwendung ersetzt die bisherigen Aussteigekarten in Papierform. Die Digitalisierung der Einreiseanmeldungen soll die Gesundheitsämter entlasten.

 

Für alle Reisenden, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkehren, gelten Einreiseregeln. Ausschlaggebend ist dabei immer das Datum der Einreise nach Deutschland.

Das Robert Koch-Institut (RKI) definiert drei Arten von Risikogebieten:

  1. Risikogebiet: Unter anderem wenn der Inzidenzwert in einem Land über einen längeren Zeitraum höher lag als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen.

     

  2. Hochrisiko-Gebiete: 

    • Wer aus einem Hochrisikogebiet zurückkehrt, muss für zehn Tage in Quarantäne - davon ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte können die Quarantäne nach fünf Tagen durch Vorlage eines negativen Testnachweises früher beenden. Kinder unter sechs Jahren müssen für fünf Tage in Quarantäne, diese kann nicht verkürzt werden.

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  3. Virusvarianten-Gebiete

    • Wer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Die Quarantänezeit dauert grundsätzlich 14 Tage und kann nicht verkürzt werden.

     Ein "Freitesten" nach der Einreise ist nicht möglich (s.u.).

  • Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss nach der Einreise umgehend in Quarantäne und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen isolieren.

  • Die Quarantäne kann jedoch sofort beendet werden ("Freitestung" ab 5. Tag nach der Einreise), wenn ein zweier, negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik gemeldet wird.

  • Reisende aus "normalen" Risikogebieten müssen sich frühestens 48 Stunden (bei PCR-Test frühestens 72 Stunden) vor der Einreise bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen.

  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Test-Pflicht befreit, nicht jedoch von der Quarantäne-Pflicht: Wer vermeiden will, dass sein Kind in Deutschland für 10 Tage in Quarantäne muss, muss es freitesten.

  • Bei einem bestätigten Coronafall in der Klasse müssen ab 22. Februar 2022 eine Woche lang täglich Tests durchgeführt werden.
  • Geimpfte und Genesene sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

 Der Unterschied bei den Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten: Der Test muss bereits höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Außerdem können die Ausnahmeregeln für die Quarantäne eingeschränkt werden. Das ist aber Sache der einzelnen Bundesländer.

 Alle Bürgerinnen und Bürger iun Hessen können sich regelmäßig kostenlos testen lassen (Antigen-Schnelltest).

Zur Durchführung berechtigt sind unter anderem Apotheken, Ärzte und die Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung. Das Sozialministerium bietet eine Übersicht über Teststellen in Hessen an: https://www.corona-test-hessen.de/

Das Angebot der kostenlosen Bürgertests wird jedoch vom Bund zum 11. Oktober 2021 beendet. Die große Mehrheit in Deutschland muss im Anschluss ihre Tests selbst zahlen. 

 Neben den Testzentren des Freistaates gibt es auch private Testzentren, die vorwiegend mit Schnelltests testen. Die Kosten der privaten Testzentren sind nicht erstattungsfähig und privat zu tragen.

Testungen ohne Symptome  ab 11.10.21 kostenpflichtig für Ungeimpfte (Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sowie für Personen aus med. Gründen) 

Die Bundesregierung stellt klar: Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben. Für Kinder zwischen 12 und 17, für die es mittlerweile auch eine Impfempfehlung gibt, soll eine Übergangsregelung geschaffen werden. Wer noch zur Schule geht und dort regelmäßig getestet wird, muss zudem keine weiteren Tests machen. Kostenlose Coronatests für Studierende in Bayern soll es noch noch bis Ende November 2021 geben.

 Die RVO sieht vor, dass sich Einreisende aus dem Ausland innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen können. Darüber hinaus hat der Öffentliche Gesundheitsdienst die Möglichkeit, Testungen von asymptomatischen Personen anzuordnen und damit Dritte, beispielsweise Vertragsärzte, zu beauftragen. Dazu gehören Tests in Pflegeeinrichtungen, Schulen, von symptomfreien Kontaktpersonen, vor einer Reha oder ambulanten Operation. 

 

In beiden Testszenarien nach RVO nutzen Ärzte das Formular OEGD, das für solche nicht vertragsärztlichen Fälle eingeführt wurde. Jedes dieser Formulare enthält, genauso wie das Formular 10C, einen persönlichen QR-Code, mit dem der Getestete sein Ergebnis über die Corona-Warn-App einsehen kann. Dazu muss er dem vorab zustimmen.

 

Schon Seit 27.04.2020 gilt eine (Schutz-) Maskenpflicht auch in Geschäften, Banken und in öffentlichen Verkehrsmitteln.  Die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern gelten weiterhin  in Geschäften und natürlich Händewaschen und ggf. desinfizieren gemeinsam berührter Gegenstände. 

 

Reisewarnungen 

In der Regel werden jetzt Regionen mit einer Inzidenz über 50 als Risikogebiete eingestuft. Die aktuelle Liste s.u.:

alle Aktualisierungen der letzten vier Wochen - Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

 

Die Situation entwickelt sich immer noch sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

In der aktuellen Situation, in der die meisten Fälle im Zusammenhang mit einem Aufenthalt im Risikogebiet oder lokalen Clustern auftreten, empfiehlt das RKI eine Eindämmungsstrategie (Containment). Eine aktuelle Risikobewertung des RKI für Deutschland ist hier bzw. unter 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html abrufbar.

 

 

Bei Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion neuen Typs (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) 

sollten Sie als Patient -zunächst nur telefonisch- sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Im Hinblick auf Infektionsschutzmaßnahmen und Schutz von anderen z.T. chronisch kranken Patienten sollten Sie in diesem Falle nicht einfach in der Arztpraxis mit diesen Patienten (und dem Praxisteam) in Kontakt treten.

Dies gilt ebenso für die Laborarztpraxis! (Es werden dort nur bereits abgenommene Abstrichproben analysiert).

Für die Feststellung einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist der direkte Erregernachweis ausschlaggebend.

Dies gilt auch für die SelbsttestsBei einem positiven Testergebnis muss der oder die Betroffene dem Gesundheitsamt den Verdachtsfall melden und sich in Quarantäne begeben. 

PCR-Test: Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time-PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein (bis max. zwei) Tage betragen. 

Außerdem gilt: In ärztlich begründeten Verdachtsfällen, also nur  nach Ausstellen eines Überweisungsscheins an den Laborarzt, ist die Abstrich-Untersuchung mittels PCR auf eine Corona-Virusinfektion (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) eine Leistung, die von den Krankenkassen bezahlt  bzw. dem Untersuchungslabor vergütet wird.  Der Test ist dann über EBM abrechenbar: 32006 als Ausnahmekennziffer angeben für meldepflichtige Erkrankungen, 88240 für den Abstrich, (die Laborleistung selbst ist nur durch das Labor abrechenbar).

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In allen anderen Fällen ist die Untersuchung privat zu bezahlen (Kosten zwischen 130 - ca. 160 €)!

PCR-Untersuchungsaufträge werden von uns -bei evtl. Ausschöpfung unserer eigenen Testkapazität- derzeit ggf. an das Medizinische Labor DrQuade in Köln, Aachener Str. 338, 50933 Köln, Tel. 0221-9405640  weitergeleitet. 

 

In Bayern gilt nach derzeitigem Stand seit 13.05.21 nicht mehr die Allgemeinverfügung / Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, sondern die CoronaEinreiseV der Bundesregierung.

Folgende Pflichten werden in der CoronaEinreiseV geregelt:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht/ Absonderungspflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten und weitere Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen

 Quarantänebestimmungen_BayernQuarantänebestimmungen_Bayern

 

Für Hessen gilt: Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss bei der Einreise in der Regel für 14 Tage in Quarantäne. Das können Reisende verhindern, indem sie einen negativen Corona-Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Der Test ist innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise kostenlos und kann zum Beispiel an Flughäfen gemacht werden. Das zuständige Gesundheitsamt überwacht die Quarantänepflicht.

Die Quarantänepflicht gilt nicht, wenn jemand nur durch ein Risikogebiet gereist ist und sich dort nicht aufgehalten hat. Eine Liste der aktuell als Risikogebiet eingestuften europäischen Regionen stellt das Robert Koch Institut bereit:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

 

Die neue Virusvariante Omikron wird zunehmend in Deutschland isoliert!

Je weniger Menschen sich infizieren, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Virusvarianten entstehen. Denn Viren mutieren ständig. Wann immer sie in den Zellen eines Infizierten vervielfältigt werden, passieren Fehler, "Vertipper" beim Abschreiben des Erbguts. 

 Die meisten dieser Virusvarianten sind infolge solcher Mutationen nicht überlebensfähig. Bei fast allen übrigen ändern die "Vertipper" nicht, wie das Virus Menschen infiziert oder krank macht. Doch manchmal kann es auch Erbgutveränderungen geben, die das Virus ansteckender, aggressiver oder harmloser machen.

 

Sowohl die delta-Variante, als auch die neue Omikron-Virusvariante werden von unserem derzeit verwendeten SARS-CoV-2-PCR-Test erkannt!

 

 

Das rki informiert über eine häufig gestellte Frage:  

" Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich". 

 

Es wird immer klarer, dass 2019-nCoV in vielen Fällen nur leichte Beschwerden verursacht, etwa Halsschmerzen oder ein leichtes Krankheitsgefühl ohne Fieber.

Menschen mit solchen Symptomen dürften es oft nicht für nötig halten, sich behandeln zu lassen. Damit tauchen sie in keiner Statistik auf. Viele Experten gehen davon aus, dass die case fatality rate von etwa zwei Prozent sich beim aktuellen Ausbruch noch deutlich verringern dürfte, wenn im Verlauf mehr Fälle registriert und veröffentlicht werden. 

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel 5-6 Tage mit einer Spannweite von 1 bis zu 14 Tagen.

Bei einer Unterbringung in häuslicher Quarantäne für 14 Tage (maximale Dauer der Inkubationszeit) ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Voraussetzung für eine Aufhebung der Isolierung/Quarantäne ist eine Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung).  dass die Betroffenen keine Beschwerden (mehr) haben und zwei Tests negativ verlaufen.

  • Sehen Sie auch unter dem Link: Services - Downloads: Informationen des Landratamts Aschaffenburg - Gesundheits amt zu SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19 (Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektions­schutz­gesetzes): Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung -begründet sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang-, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird.

Darüber hinaus ist dem Gesundheitsamt die Erkrankung bzw. der Tod auch dann zu melden, wenn der Verdacht bzw. die Erkrankung bereits gemeldet wurde. Dem Gesundheitsamt ist auch zu melden, wenn sich der Verdacht einer Infektion nicht bestätigt. (Stand: 24.03.2020)

 

Meldeinhalte: Folgende Angaben müssen bei der Meldung gemacht werden, wenn Ihnen die Informationen vorliegen:

Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Meldenden bzw. der Untersuchungsstelle, die mit der Erregerdiagnostik beauftragt ist.

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                                                                                 (rki, LGL, Auswärtiges Amt, ÄZ, BR, hr, DW, adac und tagesspiegel ) 19.04.2022 

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Antikörperbestimmung gegen SARS-CoV-2

Das Coronavirus neuen Typs (SARS-CoV-2) hat mittlerweile als Pandemie das Leben in der gesamten Welt  im Griff. Bereits kurz nach einer Infektion findet eine Virus-Replikation statt und die spezifische RNA lässt sich aus Probenmaterialien/Abstrichen der oberen Atemwege nachweisen. Nur der Virus-RNA-Nachweis mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) gibt einen sicheren Hinweis auf eine akute Infektion.  

Allerdings lassen sich damit Personen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 bereits durchgemacht und inzwischen Antikörper gebildet haben, nicht detektieren, da ein PCR-Test auf Virus-RNA erwartungsgemäß (wieder) negativ ausfallen dürfte. Es ist davon auszugehen, dass diese Personen -zumindest über einen gewissen Zeitraum- vor einer erneuten SARS-CoV-2-Infektion geschützt sind (und folglich nicht mehr in Quarantäne verbleiben müss(t)en). 

Antikörper gegen das Virus werden nach bisherigen Erkenntnissen bereits im Laufe der ersten Woche nach der Infektion gebildet. Dieses Wissen beruht zwar auf Untersuchungen bei Affen, könnte aber in ähnlicher Weise auch beim Menschen so ablaufen.

Antikörperteste geben nur Sicherheit über den Immunstatus (nicht die akute Infektion!), aber können rückblickend eine tatsächliche COVID-19-Infektion mit hoher Sicherheit nachweisen, (gerade weil die Infektion bei mehr als 80% der Infizierten weitgehend ohne gravierende Symptome verläuft und fälschlicherweise von den Betroffenen oft als eine Erkältung oder leichter fieberhafter grippaler Infekt angesehen wird). Das Gesundheitsamt Aschaffenburg weist mit Datum 19.06.20 darauf hin, dass ein positiver Test auf Corona-IgA (oder IgM) als Corona-Verdachtsfall gilt und deshalb mittels eines Abstrichs auch bei Symptomlosigkeit verifiziert werden muss (5 Tage häusliche Quarantäne oder bis zum Erhalt des (negativen ) Abstrich-PCR-Ergebnisses).

 

Zugelassene Tests zum Nachweis von IgG und IgA-Antikörpern gegen das Coronavirus-COVID-19 stehen ab sofort mit hinreichender Sensitivität (80 – ca. 100%, > 10 Tage nach Symptombeginn) zur Verfügung. 

Wir bestimmen IgG- und IgA-Antikörper gegen Coronavirus SARS-CoV-2 seit 15.03.2021 mit einer verbesserten Testversion.                                

 -Wir benötigen ca. 5 ml Blut.-

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Virologe skeptisch bei Antigen-Schnelltests: Wenig Sicherheit

   In der Corona-Pandemie sind Schnelltests zum Testen auf eine Corona-Infektion derzeit sehr gefragt - der Virologe Frank Hufert sieht bei ihrer Tauglichkeit allerdings erhebliche Unterschiede. Antigenschnelltests hätten den Nachteil, dass sie wenig sensitiv seien, sagte der Forscher an der Brandenburgischen Technischen Universiät Cottbus-Senftenberg (BTU) der Deutschen Presse-Agentur. Antigenschnelltests könnten das Risiko minimieren - wie effektiv, sei unklar.

PCR-Tests hingegen hätten eine Verlässlichkeit im Nachweis von nahezu 100 Prozent, weil sie hochgradig sensitiv und sehr spezifisch seien. Die Schnelltests auf Antigen-Basis hätten deutliche Schwächen, die Aussagekraft eines Negativtests sei nicht so gut, berichtete auch Forscher PD Dr. med. Andreas Wieser. Der Mediziner leitet das Labor der Covid-19 Forschung am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ein sensitiverer Test wie eine «real-time PCR» wäre besser.

Je mehr man Antigen-Schnelltests einsetze, um sehr mehr könnten auch falsch positive Tests als Ergebnisse vorliegen, schätzte er ein.