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News ... in kürze

Neue, u.a. die in England entdeckte COVID-19-Virusvariante B.1.1.7. und andere VOC werden auch von unserem aktuellen SARS-CoV2-PCR-Test erfasst.

Coronavirus aktuell,  IgG- und IgA-Antikörpertestung gegen Coronavirus/ SARS-CoV-2, Update seit 15.03.2021

 - s.u. News  -

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Labor-News

Hier erscheinen regelmäßig Informationen rund ums Labor und die Labordiagnostik.

 

 Coronavirus-SARS-CoV-2Coronavirus-SARS-CoV-2

Coronavirus SARS-CoV-2

  Die Infektionszahlen sind auf niedrigem Niveau, jetzt ist die Zeit, um ohne große Mühe eine Strategie der Niedriginzidenz zu wählen.

"Kanzlerin Angele Merkel und der Gesundheitsminister Jens Spahn haben angesichts der sich rasch ausbreitenden aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus auf die Bedeutung der Impfungen hingewiesen. Man müsse bei der Impfquote Richtung 80 Prozent kommen, mahnte Merkel".

Trendumkehr: Seit Anfang Juli steigen die Inzidenzwerte deutschlandweit wieder langsam an.

Die Priorisierung für den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist in Deutschland aufgehoben.

 

 

Coronavirus SARS-CoV-2

(mit Varianten) - Stand der Situation

in Deutschland:

 

z. B. gibt es in Hessen seit Beginn der Corona-Pandemie 292.660 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist damit in Hessen binnen 24 Stunden um 38  gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit nun bei 13,6.

Die höchsten Werte weisen die Städte Darmstadt (34,4), Wiesbaden (28,7) und Frankfurt (28,4) auf.

 Etwa ca. 1.400 gelten als aktive Fälle. Immun sind ca. 60 % (weil sie eine Infektion überstanden oder vor 14 Tagen die erste Impfung erhalten haben). 

 

Das Ende der 28 Impfzentren in Hessen ist beschlossene Sache: Am 30. September 2021 sollen dort die letzten Spritzen gesetzt werden. Die Zentren stehen schon länger in der Kritik, denn der Betrieb ist vergleichsweise teuer. 

Eine maßgebliche Rolle dürfte dabei die Tatsache spielen, dass der Bund die Impfzentren nur bis Ende September bezuschusst. Das Hessische Innenministerium beziffert die Betriebskosten für die 28 Zentren auf 50,4 Millionen Euro pro Monat.

Schausteller blicken mit Hoffnung auf Herbst- und Wintermärkte

Vor dem Hintergrund sinkender Inzidenzzahlen in der Corona-Pandemie und damit verbundener Öffnungsschritte schauen einige Schausteller im Rhein-Main-Gebiet hoffnungsvoll auf die Herbst- und Wintersaison.

 

Auch in Bayern gibt es noch neue Fälle: Bislang sind 650.448 Menschen positiv getestet worden. Davon gelten inzwischen 632.710 (97,4 Prozent) als genesen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Montag, 19.07.21, 08:00 Uhr mit. Die  7-Tage-Inzidenz liegt bayernweit inzwischen unter 25 (im Durchschnitt bei 10,90), Ausnahme: 6 Landkreise und Städte mit einer Inzidenz von 25-50) Der Schwerpunkt der Neuinfektionen  in den letzten 7 Tagen  liegt im Regierungsbezirken Oberbayern mit 693 Fällen. In Unterfranken gibt es 54.311 bestätigte Corona-Fälle, in Aschaffenburg (Stadt) 3.509 Fälle (9 neue Fälle in den letzten 7 Tagen -Inzidenz: 12,68).

Deutschlandweit gelten inzwischen mehr als  3.745.227 Menschen Coronavirus-infiziert.

 

Bayern hat seit Montag, 18.01.21 eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften eingeführt. Zudem wurde eine wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler beschlossen.

 

Seit dem 8. November gilt für alle Rückkehrer aus Risikogebieten eine (verkürzte) Pflichtquarantäne von zehn Tagen. Sie kann verkürzt werden, wenn der oder die Betroffene "frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise" einen negativen Corona-Test vorlegen können, wie es in der Vorlage der Bundesregierung heißt. Bislang gilt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten eine Pflichtquarantäne von 14 Tagen.

Die Regelung gilt nicht für Menschen, die nur zur Durchreise nach Deutschland kommen. Sie müssen die Bundesrepublik auf dem schnellsten Weg wieder verlassen. Auch wer sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist nicht von der Quarantänepflicht betroffen. 

Länger aufhalten ohne Quarantäne dürfen sich auch Berufspendler sowie Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte. Die Ausnahme gilt auch beim Besuch naher Verwandter sowie des nicht zum gleichen Hausstand gehörenden Ehegatten oder Lebensgefährten - und wenn ein geteiltes Sorgerecht besteht.

Wer nach Deutschland einreisen möchte, muss sich ab So., 08.11.2020 vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anmelden. Dies kann frühestens drei Tage vor der Einreise geschehen. Wer seine Angaben in dem Portal eingibt, erhält eine Bestätigung, die er bei einer Kontrolle (etwa am Flughafen durch die Bundespolizei) oder an einem Grenzübergang vorzeigen muss. Zusätzlich wird automatisch das zuständige Gesundheitsamt informiert, falls eine Quarantänepflicht vorliegt. Die neue Web-Anwendung ersetzt die bisherigen Aussteigekarten in Papierform. Die Digitalisierung der Einreiseanmeldungen soll die Gesundheitsämter entlasten.

 

Für alle Reisenden, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkehren, gelten Einreiseregeln. Ausschlaggebend ist dabei immer das Datum der Einreise nach Deutschland.

Das Robert Koch-Institut (RKI) definiert drei Arten von Risikogebieten:

  1. Risikogebiet: Unter anderem wenn der Inzidenzwert in einem Land über einen längeren Zeitraum höher lag als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen.

     

  2. Hochinzidenz-Gebiete: Gebiete mit einer hohen Sieben-Tage-Inzidenz, die in der Regel mindestens 200 beträgt. Vereinzelt werden auch Regionen, die diesen Wert unterschreiten, wegen eines hohen Infektionsrisikos und weiterer Faktoren als Hochinzidenz-Gebiete bezeichnet.

  3. Virusvarianten-GebieteGebiete, in denen besonders ansteckende Mutationen des Coronavirus verbreitet sind. Ein "Freitesten" nach der Einreise ist nicht möglich (s.u.).

  • Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss nach der Einreise umgehend in Quarantäne und sich für einen Zeitraum von 10 Tagen isolieren.

  • Die Quarantäne kann jedoch sofort beendet werden ("Freitestung" ab 5. Tag nach der Einreise), wenn ein zweier, negatives Testergebnis über das Einreiseportal der Bundesrepublik gemeldet wird.

  • Reisende aus "normalen" Risikogebieten müssen sich frühestens 48 Stunden (bei PCR-Test frühestens 72 Stunden) vor der Einreise bis spätestens 48 Stunden nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen.

  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Test-Pflicht befreit, nicht jedoch von der Quarantäne-Pflicht: Wer vermeiden will, dass sein Kind in Deutschland für 10 Tage in Quarantäne muss, muss es freitesten.

  • Geimpfte und Genesene sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

 Der Unterschied bei den Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten: Der Test muss bereits höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Außerdem können die Ausnahmeregeln für die Quarantäne eingeschränkt werden. Das ist aber Sache der einzelnen Bundesländer.

 Seit 8. März 2021 gilt für alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern der Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche - auf Wunsch auch für Menschen ohne Symptome und ohne besonders hohes Infektionsrisiko: 

Test-Schirm ist in Bayern weiter aufgespannt: Jeder, der Sorge hat, er könnte sich mit dem Coronavirus infiziert haben, kann in Bayern entweder über die Testzentren, die teilnehmenden Apotheken oder die teilnehmenden Ärzte/Ärztinnen der KVB kostenfrei einen Coronavirus-Tests vornehmen lassen. Neben den Testzentren des Freistaates gibt es auch private Testzentren, die vorwiegend mit Schnelltests testen. Die Kosten der privaten Testzentren sind nicht erstattungsfähig und privat zu tragen.

Testungen ohne Symptome nach Rechtsverordnung 

 Die RVO sieht vor, dass sich Einreisende aus dem Ausland innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen können. Darüber hinaus hat der Öffentliche Gesundheitsdienst die Möglichkeit, Testungen von asymptomatischen Personen anzuordnen und damit Dritte, beispielsweise Vertragsärzte, zu beauftragen. Dazu gehören Tests in Pflegeeinrichtungen, Schulen, von symptomfreien Kontaktpersonen, vor einer Reha oder ambulanten Operation. 

 

In beiden Testszenarien nach RVO nutzen Ärzte das Formular OEGD, das für solche nicht vertragsärztlichen Fälle eingeführt wurde. Jedes dieser Formulare enthält, genauso wie das Formular 10C, einen persönlichen QR-Code, mit dem der Getestete sein Ergebnis über die Corona-Warn-App einsehen kann. Dazu muss er dem vorab zustimmen.

 

Schon Seit 27.04.2020 gilt eine (Schutz-) Maskenpflicht auch in Geschäften, Banken und in öffentlichen Verkehrsmitteln.  Die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern gelten weiterhin  in Geschäften und natürlich Händewaschen und ggf. desinfizieren gemeinsam berührter Gegenstände. 

 

Landendes Flugzeug nach SonnenuntergangLandendes Flugzeug nach Sonnenuntergang 

Reisewarnungen 

In der Regel werden jetzt Regionen mit einer Inzidenz über 50 als Risikogebiete eingestuft. Die aktuelle Liste s.u.:

alle Aktualisierungen der letzten vier Wochen - Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

 

Die Situation entwickelt sich immer noch sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

In der aktuellen Situation, in der die meisten Fälle im Zusammenhang mit einem Aufenthalt im Risikogebiet oder lokalen Clustern auftreten, empfiehlt das RKI eine Eindämmungsstrategie (Containment). Eine aktuelle Risikobewertung des RKI für Deutschland ist hier bzw. unter 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html abrufbar.

 

 

Bei Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion neuen Typs (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) 

sollten Sie als Patient -zunächst nur telefonisch- sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Im Hinblick auf Infektionsschutzmaßnahmen und Schutz von anderen z.T. chronisch kranken Patienten sollten Sie in diesem Falle nicht einfach in der Arztpraxis mit diesen Patienten (und dem Praxisteam) in Kontakt treten.

Dies gilt ebenso für die Laborarztpraxis! (Es werden dort nur bereits abgenommene Abstrichproben analysiert).

Für die Feststellung einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist der direkte Erregernachweis ausschlaggebend.

Dies gilt auch für die SelbsttestsBei einem positiven Testergebnis muss der oder die Betroffene dem Gesundheitsamt den Verdachtsfall melden und unbedingt einen PCR-Test durchführen.

Das Virusgenom wird hierbei über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time-PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein (bis max. zwei) Tage betragen. 

Außerdem gilt: In ärztlich begründeten Verdachtsfällen, also nur  nach Ausstellen eines Überweisungsscheins an den Laborarzt, ist die Abstrich-Untersuchung mittels PCR auf eine Corona-Virusinfektion (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) eine Leistung, die von den Krankenkassen bezahlt  bzw. dem Untersuchungslabor vergütet wird.  Der Test ist dann über EBM abrechenbar: 32006 als Ausnahmekennziffer angeben für meldepflichtige Erkrankungen, 88240 für den Abstrich, (die Laborleistung selbst ist nur durch das Labor abrechenbar).

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In allen anderen Fällen ist die Untersuchung privat zu bezahlen (Kosten zwischen 130 - ca. 160 €)!

PCR-Untersuchungsaufträge werden von uns -bei evtl. Ausschöpfung unserer eigenen Testkapazität- derzeit ggf. an das Medizinische Labor DrQuade in Köln, Aachener Str. 338, 50933 Köln, Tel. 0221-9405640  weitergeleitet. 

 

In Bayern gilt nach derzeitigem Stand seit 13.05.21 nicht mehr die Allgemeinverfügung / Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, sondern die CoronaEinreiseV der Bundesregierung.

Folgende Pflichten werden in der CoronaEinreiseV geregelt:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht/ Absonderungspflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten und weitere Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen

 Quarantänebestimmungen_BayernQuarantänebestimmungen_Bayern

 

Für Hessen gilt: Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, muss bei der Einreise in der Regel für 14 Tage in Quarantäne. Das können Reisende verhindern, indem sie einen negativen Corona-Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Der Test ist innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise kostenlos und kann zum Beispiel an Flughäfen gemacht werden. Das zuständige Gesundheitsamt überwacht die Quarantänepflicht.

Die Quarantänepflicht gilt nicht, wenn jemand nur durch ein Risikogebiet gereist ist und sich dort nicht aufgehalten hat. Eine Liste der aktuell als Risikogebiet eingestuften europäischen Regionen stellt das Robert Koch Institut bereit:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

 

Neue Virusvariante delta (indische Variante) B.1.617 wird zunehmend in Deutschland isoliert!

Je weniger Menschen sich infizieren, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Virusvarianten entstehen. Denn Viren mutieren ständig. Wann immer sie in den Zellen eines Infizierten vervielfältigt werden, passieren Fehler, "Vertipper" beim Abschreiben des Erbguts. 

 Die meisten dieser Virusvarianten sind infolge solcher Mutationen nicht überlebensfähig. Bei fast allen übrigen ändern die "Vertipper" nicht, wie das Virus Menschen infiziert oder krank macht. Doch manchmal kann es auch Erbgutveränderungen geben, die das Virus ansteckender, aggressiver oder harmloser machen.

 

Bei der in Großbritannien derzeit verstärt kursierenden Virusvariante "delta" vermutet das Expertenkomitee NERVTAG (New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group), dass die Mutationen zu einer „wesentlichen Steigerung der Übertragbarkeit im Vergleich zu anderen SARS-CoV-2-Varianten führen könnte“. 

 Das sei allerdings nur eine grobe Abschätzung, die sich allein aus Genomsequenzierungsdaten ergibt, sagt Roman Wölfel vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München.

Sowohl die neue delta-Variante, als auch die Virusvariante B.1.1.7.  (britische Variante) werden von unserem derzeit verwendeten SARS-CoV-2-PCR-Test erkannt!

 

Impfsituation und Folgen 

05.07.2021: Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat das Ende aller Corona-Maßnahmen für vollständig Geimpfte gefordert. "Spätestens September wird für jeden Impf-Willigen ein Impfangebot verfügbar sein, dann müssen eigentlich nahezu alle Corona-Maßnahmen weg".

Jede Person könne "dann immer noch individuell entscheiden, ob er oder sie weiter Maske tragen" wolle. Eine Pflicht solle es dann aber aus seiner Sicht nicht mehr geben. 

Der Wegfall der Maßnahmen sei auch wichtig, um die Impfmoral der Bundesbürger hochzuhalten. "Mancher wird sich sonst fragen: Warum sollte ich mich impfen lassen, vielleicht zwei Tage Kopfweh oder andere Impfneben-wirkungen in Kauf nehmen und etwas für die Herdenimmunität tun, wenn ich weiterhin Maske tragen muss, nur weil sich 20 bis 30 Prozent der Leute weigern."

 

Das rki informiert über eine häufig gestellte Frage:  

" Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich". 

 

Es wird immer klarer, dass 2019-nCoV in vielen Fällen nur leichte Beschwerden verursacht, etwa Halsschmerzen oder ein leichtes Krankheitsgefühl ohne Fieber.

Menschen mit solchen Symptomen dürften es oft nicht für nötig halten, sich behandeln zu lassen. Damit tauchen sie in keiner Statistik auf. Viele Experten gehen davon aus, dass die case fatality rate von etwa zwei Prozent sich beim aktuellen Ausbruch noch deutlich verringern dürfte, wenn im Verlauf mehr Fälle registriert und veröffentlicht werden. 

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel 5-6 Tage mit einer Spannweite von 1 bis zu 14 Tagen.

Bei einer Unterbringung in häuslicher Quarantäne für 14 Tage (maximale Dauer der Inkubationszeit) ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Voraussetzung für eine Aufhebung der Isolierung/Quarantäne ist eine Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung).  dass die Betroffenen keine Beschwerden (mehr) haben und zwei Tests negativ verlaufen.

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19 (Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektions­schutz­gesetzes): Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung -begründet sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang-, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird.

Darüber hinaus ist dem Gesundheitsamt die Erkrankung bzw. der Tod auch dann zu melden, wenn der Verdacht bzw. die Erkrankung bereits gemeldet wurde. Dem Gesundheitsamt ist auch zu melden, wenn sich der Verdacht einer Infektion nicht bestätigt. (Stand: 24.03.2020)

 

Meldeinhalte: Folgende Angaben müssen bei der Meldung gemacht werden, wenn Ihnen die Informationen vorliegen:

Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Meldenden bzw. der Untersuchungsstelle, die mit der Erregerdiagnostik beauftragt ist.

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                                                                                 (rki, LGL, Auswärtiges Amt, ÄZ, BR, hr, DW, adac und tagesspiegel ) 19.07.2021 

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Antikörperbestimmung gegen SARS-CoV-2

Das Coronavirus neuen Typs (SARS-CoV-2) hat mittlerweile als Pandemie das Leben in der gesamten Welt  im Griff. Bereits kurz nach einer Infektion findet eine Virus-Replikation statt und die spezifische RNA lässt sich aus Probenmaterialien/Abstrichen der oberen Atemwege nachweisen. Nur der Virus-RNA-Nachweis mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) gibt einen sicheren Hinweis auf eine akute Infektion.  

Allerdings lassen sich damit Personen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 bereits durchgemacht und inzwischen Antikörper gebildet haben, nicht detektieren, da ein PCR-Test auf Virus-RNA erwartungsgemäß (wieder) negativ ausfallen dürfte. Es ist davon auszugehen, dass diese Personen -zumindest über einen gewissen Zeitraum- vor einer erneuten SARS-CoV-2-Infektion geschützt sind (und folglich nicht mehr in Quarantäne verbleiben müss(t)en). 

Antikörper gegen das Virus werden nach bisherigen Erkenntnissen bereits im Laufe der ersten Woche nach der Infektion gebildet. Dieses Wissen beruht zwar auf Untersuchungen bei Affen, könnte aber in ähnlicher Weise auch beim Menschen so ablaufen.

Antikörperteste geben nur Sicherheit über den Immunstatus (nicht die akute Infektion!), aber können rückblickend eine tatsächliche COVID-19-Infektion mit hoher Sicherheit nachweisen, (gerade weil die Infektion bei mehr als 80% der Infizierten weitgehend ohne gravierende Symptome verläuft und fälschlicherweise von den Betroffenen oft als eine Erkältung oder leichter fieberhafter grippaler Infekt angesehen wird). Das Gesundheitsamt Aschaffenburg weist mit Datum 19.06.20 darauf hin, dass ein positiver Test auf Corona-IgA (oder IgM) als Corona-Verdachtsfall gilt und deshalb mittels eines Abstrichs auch bei Symptomlosigkeit verifiziert werden muss (5 Tage häusliche Quarantäne oder bis zum Erhalt des (negativen ) Abstrich-PCR-Ergebnisses).

 

Zugelassene Tests zum Nachweis von IgG und IgA-Antikörpern gegen das Coronavirus-COVID-19 stehen ab sofort mit hinreichender Sensitivität (80 – ca. 100%, > 10 Tage nach Symptombeginn) zur Verfügung. 

Wir bestimmen IgG- und IgA-Antikörper gegen Coronavirus SARS-CoV-2 seit 15.03.2021 mit einer verbesserten Testversion.                                

 -Wir benötigen ca. 5 ml Blut.-

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Virologe skeptisch bei Antigen-Schnelltests: Wenig Sicherheit

   In der Corona-Pandemie sind Schnelltests zum Testen auf eine Corona-Infektion derzeit sehr gefragt - der Virologe Frank Hufert sieht bei ihrer Tauglichkeit allerdings erhebliche Unterschiede. Antigenschnelltests hätten den Nachteil, dass sie wenig sensitiv seien, sagte der Forscher an der Brandenburgischen Technischen Universiät Cottbus-Senftenberg (BTU) der Deutschen Presse-Agentur. Antigenschnelltests könnten das Risiko minimieren - wie effektiv, sei unklar.

PCR-Tests hingegen hätten eine Verlässlichkeit im Nachweis von nahezu 100 Prozent, weil sie hochgradig sensitiv und sehr spezifisch seien. Die Schnelltests auf Antigen-Basis hätten deutliche Schwächen, die Aussagekraft eines Negativtests sei nicht so gut, berichtete auch Forscher PD Dr. med. Andreas Wieser. Der Mediziner leitet das Labor der Covid-19 Forschung am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ein sensitiverer Test wie eine «real-time PCR» wäre besser.

Je mehr man Antigen-Schnelltests einsetze, um sehr mehr könnten auch falsch positive Tests als Ergebnisse vorliegen, schätzte er ein.