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News ... in kürze

Die Monate August und September sind Borrelien-Infektionsmonate --> Die Borrelien-Serologie / Antikörperdiagnostik ist die Basisdiagnostik für die Frage, ob eine -Infektion mit Borrelien vorliegen könnte.

Neue COVID-19-Virusvarianten wie Delta (B.1.617.2) u.a. VOC wie Omikron mit den Haupt-Untervarianten BA.2, BA.5 (und weiteren Untervarianten) werden auch von unserem aktuellen SARS-CoV2-PCR-Test erfasst.

Coronavirus aktuell,  IgG- und IgA-Antikörpertestung gegen Coronavirus/ SARS-CoV-2, (Test-Update) 

 - s.u. News  -

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Labor-News

Hier erscheinen regelmäßig Informationen rund ums Labor und die Labordiagnostik.

 

 Coronavirus-SARS-CoV-2Coronavirus-SARS-CoV-2

Coronavirus SARS-CoV-2  

Zum 1. Oktober ändern sich mit Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes die Corona-Regeln in Deutschland. Fast zwölf Millionen Impfzertifikate laufen aus. Dies betrifft Personen, die bisher nur zweifach gegen COVID-19 geimpft sind. Sie verlieren ihren Impfstatus als „vollständig geimpft“ sein. Wer die Booster-Impfung nachholt, gilt weiterhin als „vollständig geimpft“

Die Corona-Anschlussregelung sieht weiterhin einen Basis-Schutz für Risikogruppen vor. Eine FFP2-Maskenpflicht, etwa in Arztpraxen, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, bleibt bestehen. Zudem sind strengere Maßnahmen in Regionen mit einem gefährlichen Infektionsgeschehen (Virusvariantengebiet) möglich.

Eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ist weiterhin möglich. Die Regelung vor Ort trifft das jeweilige Bundesland.

Im Bahn-Personenfernverkehr bleibt die Maskenpflicht bis auf weiteres bundesweit bestehen, während die Corona-Maskenpflicht in Flugzeugen zum Herbst wohl entfallen soll. Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr sprach in Frankfurt von einer guten Nachricht für die Mitarbeiter und die täglich rund 300.000 Fluggäste. Diese hätten nirgendwo sonst mehr eine Maske tragen müssen, weil „es jede andere Airline ignoriert hat“.

 

Die Landesregierung in Bayern empfiehlt seit 13. April Kontaktpersonen eine Quarantäne, sie wird aber nicht mehr angeordnet. Die Isolationspflicht für Infizierte ist auf fünf Tage verkürzt worden.

Alle Menschen, bei denen das Coronavirus mit einem PCR-Test oder einem Schnelltest nachgewiesen wurde, sind dazu verpflichtet, zu Hause zu bleiben - eine Anordnung des Gesundheitsamts ist dafür keine Voraussetzung. Das Gesundheitsministerium bittet Infizierte darum, ihre engen Kontakte zu informieren. Und diese sollten dann nach Möglichkeit im Home-Office arbeiten und sich freiwillig fünf Tage lang selbst testen.

Covid-19-Erkranke: Wer bei einem Schnelltest (etwa beim Arzt oder in einer Apotheke) positiv getestet wurde, darf wieder in Freiheit, wenn der nachfolgende PCR-Test negativ ist. Wenn man keinen PCR-Test machen lässt, endet die Isolation, wenn man 48 Stunden lang symptomfrei ist - frühestens aber nach fünf Tagen und spätestens nach zehn Tagen. Wenn man weiter Symptome hat, dann verlängert sich die Isolation - und zwar so lange, bis man 48 Stunden symptomfrei ist. Nach zehn Tagen ist sie aber in jedem Fall vorbei.

Für das Personal von Arztpraxen, Kliniken oder Heimen, in denen besonders Gefährdete leben oder arbeiten, gibt es spezielle Vorschriften. Wer wegen einer Corona-Infektion in Isolation war, darf erst dann wieder zur Arbeit gehen, wenn er ein negatives Testergebnis vorlegt. Das kann ein Schnelltest sein oder auch ein PCR-Test mit einem Ct-Wert von mehr als 30. 

Die Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums, die sogenannte AV-Isolation, ist derzeit bis 30. September 2022 gültig.

  

Coronavirus SARS-CoV-2

(mit Varianten) - Stand der Situation

in Deutschland:

 

z. B. gibt es in Hessen seit Beginn der Corona-Pandemie 2.448.194 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um  4.303 gestiegen.  Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit nun bei 288. Die Hospitalisierungsrate ist leicht gestiegen und liegt für Hessen bei aktuell 3,27 (Vorwoche bei 2,84).

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Hessenweit die höchsten Inzidenz-Werte meldete das RKI für die Kreise Bergstraße (445), Hersfeld-Rotenburg (438) und Lahn-Dill (421), die niedrigsten für den Kreis Waldeck-Frankenberg (125) und die Stadt Frankfurt (185). Frankfurt weist eine gleichbleibende Inzidenz auf (Vortag 185).

  Geimpft sind in Hessen derzeit 78,4 %, geboostert sind 60,5% (15.09.2022).

 

Auch in Bayern gibt es noch neue Fälle: Bislang sind 5.910.702 Menschen positiv getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag, 15.09.22, 08:00 Uhr mit. Die  7-Tage-Inzidenz liegt bayernweit im Durchschnitt bei 263,3Die Hospitalisierungsrate liegt in Bayern bei aktuell 4,7Der Schwerpunkt der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen liegt in den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberpfalz sowie Unterfranken. In Unterfranken gibt es 595.557 bestätigte Corona-Fälle, Inzidenz 276,4. In Aschaffenburg (Stadt) 30.070 Fälle (240 neue Fälle in den letzten 7 Tagen: Inzidenz: 338,7).

Die aktuelle Impfquote des RKI für Bayern beträgt 75,3 % (15.09.2022).

Deutschlandweit gelten inzwischen mehr als  32.604.993 Menschen Coronavirus-infiziert.

 

 

Wer nach Deutschland aus einem Virusvariantengebiet einreisen möchte, muss sich vor der Einreise digital unter www.einreiseanmeldung.de anmelden. Dies kann frühestens drei Tage vor der Einreise geschehen. Wer seine Angaben in dem Portal eingibt, erhält eine Bestätigung, die er bei einer Kontrolle (etwa am Flughafen durch die Bundespolizei) oder an einem Grenzübergang vorzeigen muss. Zusätzlich wird automatisch das zuständige Gesundheitsamt informiert, falls eine Quarantänepflicht vorliegt. Die neue Web-Anwendung ersetzt die bisherigen Aussteigekarten in Papierform. Die Digitalisierung der Einreiseanmeldungen soll die Gesundheitsämter entlasten.

 

Für alle Reisenden, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland zurückkehren, gelten Einreiseregeln. Ausschlaggebend ist dabei immer das Datum der Einreise nach Deutschland.

Das Robert Koch-Institut (RKI) definiert als:

Virusvarianten-GebietWer sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Die Quarantänezeit dauert grundsätzlich 14 Tage und kann nicht verkürzt werden.

  1.  Ein "Freitesten" nach der Einreise ist nicht möglich (s.u.).

 Der Unterschied bei Virusvarianten-Gebieten: Der Test muss bereits höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen. Außerdem können die Ausnahmeregeln für die Quarantäne eingeschränkt werden. Das ist aber Sache der einzelnen Bundesländer.

 Diese Regelungen sind derzeit aber nicht von Bedeutung, da derzeit keine Länder als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete ausgewiesen sind, wie aus der Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts hervorgeht.


Das Angebot der kostenlosen Bürgertests wurde jedoch vom Bund zum 11. Oktober 2021 beendet. Die große Mehrheit in Deutschland muss im Anschluss ihre Tests selbst zahlen. 

 Neben den Testzentren des Freistaates gibt es auch private Testzentren, die vorwiegend mit Schnelltests testen. Die Kosten der privaten Testzentren sind nicht erstattungsfähig und privat zu tragen.

Testungen ohne Symptome  ab 11.10.21 kostenpflichtig für Ungeimpfte (Ausnahme: Kinder unter 12 Jahren sowie für Personen aus med. Gründen) 

Die Bundesregierung stellt klar: Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben. Für Kinder zwischen 12 und 17, für die es mittlerweile auch eine Impfempfehlung gibt, soll eine Übergangsregelung geschaffen werden. Wer noch zur Schule geht und dort regelmäßig getestet wird, muss zudem keine weiteren Tests machen. 

 Die RVO sieht vor, dass sich Einreisende aus dem Ausland innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise testen lassen können. Darüber hinaus hat der Öffentliche Gesundheitsdienst die Möglichkeit, Testungen von asymptomatischen Personen anzuordnen und damit Dritte, beispielsweise Vertragsärzte, zu beauftragen. Dazu gehören Tests in Pflegeeinrichtungen, Schulen, von symptomfreien Kontaktpersonen, vor einer Reha oder ambulanten Operation. 

 

In beiden Testszenarien nach RVO nutzen Ärzte das Formular OEGD, das für solche nicht vertragsärztlichen Fälle eingeführt wurde. Jedes dieser Formulare enthält, genauso wie das Formular 10C, einen persönlichen QR-Code, mit dem der Getestete sein Ergebnis über die Corona-Warn-App einsehen kann. Dazu muss er dem vorab zustimmen.

 

Derzeit gilt noch eine (Schutz-) Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.  Die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern gelten weiterhin in Geschäften und natürlich Händewaschen und ggf. desinfizieren gemeinsam berührter Gegenstände. 

 

Reisewarnungen 

In der Regel werden jetzt Regionen mit einer Inzidenz über 50 als Risikogebiete eingestuft. Die aktuelle Liste s.u.:

alle Aktualisierungen der letzten vier Wochen - Auswärtiges Amt (auswaertiges-amt.de)

 

Die Situation entwickelt sich immer noch sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

In der aktuellen Situation, in der die meisten Fälle im Zusammenhang mit einem Aufenthalt im Risikogebiet oder lokalen Clustern auftreten, empfiehlt das RKI eine Eindämmungsstrategie (Containment). Eine aktuelle Risikobewertung des RKI für Deutschland ist hier bzw. unter 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html abrufbar.

 

 

Bei Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion neuen Typs (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) 

sollten Sie als Patient -zunächst nur telefonisch- sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Im Hinblick auf Infektionsschutzmaßnahmen und Schutz von anderen z.T. chronisch kranken Patienten sollten Sie in diesem Falle nicht einfach in der Arztpraxis mit diesen Patienten (und dem Praxisteam) in Kontakt treten.

Dies gilt ebenso für die Laborarztpraxis! (Es werden dort nur bereits abgenommene Abstrichproben analysiert).

Für die Feststellung einer akuten Infektion mit dem SARS-CoV-2 ist der direkte Erregernachweis ausschlaggebend.

Dies gilt auch für die SelbsttestsBei einem positiven Testergebnis muss der oder die Betroffene dem Gesundheitsamt den Verdachtsfall melden und sich in Quarantäne begeben. 

PCR-Test: Das Virusgenom wird über hoch-sensitive, molekulare Testsysteme nachgewiesen (real-time-PCR). Die reine Testzeit beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung kann ein (bis max. zwei) Tage betragen. 

Außerdem gilt: In ärztlich begründeten Verdachtsfällen, also nur  nach Ausstellen eines Überweisungsscheins an den Laborarzt, ist die Abstrich-Untersuchung mittels PCR auf eine Corona-Virusinfektion (COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2) eine Leistung, die von den Krankenkassen bezahlt  bzw. dem Untersuchungslabor vergütet wird.  Der Test ist dann über EBM abrechenbar: 32006 als Ausnahmekennziffer angeben für meldepflichtige Erkrankungen, 88240 für den Abstrich, (die Laborleistung selbst ist nur durch das Labor abrechenbar).

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In allen anderen Fällen ist die Untersuchung privat zu bezahlen (Kosten zwischen 130 - ca. 160 €)!

PCR-Untersuchungsaufträge werden von uns -nur bei evtl. Ausschöpfung unserer eigenen Testkapazität- derzeit ggf. an das Medizinische Labor DrQuade in Köln, Aachener Str. 338, 50933 Köln, Tel. 0221-9405640  weitergeleitet. 

 

 

Die Quarantänepflicht gilt nicht, wenn jemand nur durch ein Risikogebiet gereist ist und sich dort nicht aufgehalten hat. Eine Liste der aktuell als Risikogebiet eingestuften europäischen Regionen stellt das Robert Koch Institut bereit:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

 Je weniger Menschen sich infizieren, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Virusvarianten entstehen. Denn Viren mutieren ständig. Wann immer sie in den Zellen eines Infizierten vervielfältigt werden, passieren Fehler, "Vertipper" beim Abschreiben des Erbguts. 

 Die meisten dieser Virusvarianten sind infolge solcher Mutationen nicht überlebensfähig. Bei fast allen übrigen ändern die "Vertipper" nicht, wie das Virus Menschen infiziert oder krank macht. Doch manchmal kann es auch Erbgutveränderungen geben, die das Virus ansteckender, aggressiver oder harmloser machen.

 

Sowohl die delta-Variante, als auch die neuen Omikron-Virusvarianten werden von unserem derzeit verwendeten SARS-CoV-2-PCR-Test erkannt!

 

 

Das rki informiert über eine häufig gestellte Frage:  

" Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich". 

 

Es wird immer klarer, dass 2019-nCoV in vielen Fällen nur leichte Beschwerden verursacht, etwa Halsschmerzen oder ein leichtes Krankheitsgefühl ohne Fieber.

Menschen mit solchen Symptomen dürften es oft nicht für nötig halten, sich behandeln zu lassen. Damit tauchen sie in keiner Statistik auf. Viele Experten gehen davon aus, dass die case fatality rate von etwa zwei Prozent sich beim aktuellen Ausbruch noch deutlich verringern dürfte, wenn im Verlauf mehr Fälle registriert und veröffentlicht werden. 

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel 5-6 Tage mit einer Spannweite von 1 bis zu 14 Tagen.

Bei einer Unterbringung in häuslicher Quarantäne für 14 Tage (maximale Dauer der Inkubationszeit) ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Voraussetzung für eine Aufhebung der Isolierung/Quarantäne ist eine Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden bezogen auf die akute COVID-19-Erkrankung (nach Rücksprache mit ärztlicher Betreuung).  dass die Betroffenen keine Beschwerden (mehr) haben und zwei Tests negativ verlaufen.

  • Sehen Sie auch unter dem Link: Services - Downloads: Informationen des Landratamts Aschaffenburg - Gesundheits amt zu SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen

Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19 (Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektions­schutz­gesetzes): Meldepflichtig ist der Verdacht einer Erkrankung -begründet sowohl durch das klinische Bild als auch durch einen wahrscheinlichen epidemiologischen Zusammenhang-, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion, die durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorgerufen wird.

Darüber hinaus ist dem Gesundheitsamt die Erkrankung bzw. der Tod auch dann zu melden, wenn der Verdacht bzw. die Erkrankung bereits gemeldet wurde. (Stand: 24.03.2020)

 

Meldeinhalte: Folgende Angaben müssen bei der Meldung gemacht werden, wenn Ihnen die Informationen vorliegen:

Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten (z.B. Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des Meldenden bzw. der Untersuchungsstelle, die mit der Erregerdiagnostik beauftragt ist.

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                                            (rki, LGL, Auswärtiges Amt, ÄZ, BR, hr, DW, adac und tagesspiegel ) 15.09.2022 

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Antikörperbestimmung gegen SARS-CoV-2

Das Coronavirus neuen Typs (SARS-CoV-2) hat mittlerweile als Pandemie das Leben in der gesamten Welt  im Griff. Bereits kurz nach einer Infektion findet eine Virus-Replikation statt und die spezifische RNA lässt sich aus Probenmaterialien/Abstrichen der oberen Atemwege nachweisen. Nur der Virus-RNA-Nachweis mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) gibt einen sicheren Hinweis auf eine akute Infektion.  

Allerdings lassen sich damit Personen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 bereits durchgemacht und inzwischen Antikörper gebildet haben, nicht detektieren, da ein PCR-Test auf Virus-RNA erwartungsgemäß (wieder) negativ ausfallen dürfte. Es ist davon auszugehen, dass diese Personen -zumindest über einen gewissen Zeitraum- vor einer erneuten SARS-CoV-2-Infektion geschützt sind (und folglich nicht mehr in Quarantäne verbleiben müss(t)en). 

Antikörper gegen das Virus werden nach bisherigen Erkenntnissen bereits im Laufe der ersten Woche nach der Infektion gebildet. Dieses Wissen beruht zwar auf Untersuchungen bei Affen, könnte aber in ähnlicher Weise auch beim Menschen so ablaufen.

Antikörperteste geben nur Sicherheit über den Immunstatus (nicht die akute Infektion!), aber können rückblickend eine tatsächliche COVID-19-Infektion mit hoher Sicherheit nachweisen, (gerade weil die Infektion bei mehr als 80% der Infizierten weitgehend ohne gravierende Symptome verläuft und fälschlicherweise von den Betroffenen oft als eine Erkältung oder leichter fieberhafter grippaler Infekt angesehen wird). Das Gesundheitsamt Aschaffenburg weist mit Datum 19.06.20 darauf hin, dass ein positiver Test auf Corona-IgA (oder IgM) als Corona-Verdachtsfall gilt und deshalb mittels eines Abstrichs auch bei Symptomlosigkeit verifiziert werden muss (5 Tage häusliche Quarantäne oder bis zum Erhalt des (negativen ) Abstrich-PCR-Ergebnisses).

 

Zugelassene Tests zum Nachweis von IgG und IgA-Antikörpern gegen das Coronavirus-COVID-19 stehen ab sofort mit hinreichender Sensitivität (80 – ca. 100%, > 10 Tage nach Symptombeginn) zur Verfügung. 

Wir bestimmen IgG- und IgA-Antikörper gegen Coronavirus SARS-CoV-2 seit 15.03.2021 mit einer verbesserten Testversion.                                

 -Wir benötigen ca. 5 ml Blut.-

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Virologe skeptisch bei Antigen-Schnelltests: Wenig Sicherheit

   In der Corona-Pandemie sind Schnelltests zum Testen auf eine Corona-Infektion derzeit sehr gefragt - der Virologe Frank Hufert sieht bei ihrer Tauglichkeit allerdings erhebliche Unterschiede. Antigenschnelltests hätten den Nachteil, dass sie wenig sensitiv seien, sagte der Forscher an der Brandenburgischen Technischen Universiät Cottbus-Senftenberg (BTU) der Deutschen Presse-Agentur. Antigenschnelltests könnten das Risiko minimieren - wie effektiv, sei unklar.

PCR-Tests hingegen hätten eine Verlässlichkeit im Nachweis von nahezu 100 Prozent, weil sie hochgradig sensitiv und sehr spezifisch seien. Die Schnelltests auf Antigen-Basis hätten deutliche Schwächen, die Aussagekraft eines Negativtests sei nicht so gut, berichtete auch Forscher PD Dr. med. Andreas Wieser. Der Mediziner leitet das Labor der Covid-19 Forschung am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ein sensitiverer Test wie eine «real-time PCR» wäre besser.

Je mehr man Antigen-Schnelltests einsetze, um sehr mehr könnten auch falsch positive Tests als Ergebnisse vorliegen, schätzte er ein.